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Domaine Gourt de Mautens
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| Jérôme Bressy und sein... | ...Gourt de Mautens |
Zu Beginn seiner Laufbahn suchte Jérôme Bressy den Kontakt zu den „alten Hasen“, wie er sie nennt. Er besuchte Jacques Reynaud vom Château Rayas, lernte hier sehr viel über traditionelle Weinbergsarbeit. Während er auf der Domaine du Vieux Donjon arbeite bekam er Kontakt zu dem extrem zurückgezogen arbeitenden Henri Bonneau, der grauen Eminenz von Châteauneuf-du-Pape. Es scheint, als existiere zwischen den beiden eine Art Seelenverwandtschaft. Die Eindrücke und Erfahrungen, die er hier sammeln konnte waren um ein vielfaches wichtiger und tief greifender als alles, was die Weinbauschule ihm vermitteln konnte. Anzumerken ist an dieser Stelle, dass Jérôme nie mit seinen Kontakten zu Henri Bonneau wirbt. Er ist ihm in den Jahren eine wichtiger Ratgeber geworden. Die feinen und ungemein eleganten Châteauneuf des Altmeisters sind ganz klar das Vorbild für Jérôme. Das kann man am Stilwandel des Gourt de Mautens der letzen Jahre gut erkennen. War der 1998er noch ein ungemein barocker, kraftvoller und robuster Bursche, so haben die neuen Jahrgänge an Eleganz, Vielschichtigkeit und Länge gewonnen. Dabei muss man bedenken, dass wir zur Zeit nur schemenhaft die Verfeinerung in der Stilistik erkennen können, denn noch ist keiner der bis dato produzierten Gourt de Mautens trinkreif, ein absolutes Urteil lässt also noch einige Jahre auf sich warten.
Es ist Jérôme Bressy, der unabhängig von aktuellen Moden und Trends, unbeirrt von Bewertungen durch Journalisten, kompromisslos seinen eigenen Weg geht. Ein Weg, der nur ein Ziel kennt, nämlich mit Gourt de Mautens einen großen Klassiker zu schaffen, der Ausdruck seines Terroirs und seiner eigenen Winzerpersönlichkeit ist. Erst wenn er die Qualität seines Vorbilds, der „Réserve des Célestins“ von Bonneau, erreicht hat, wird er sich zufrieden zurücklehnen.















