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Weingut Robert Weil


VERFÜGBARE WEINE


Das Weingut bewirtschaftet heute 65 ha Weinberge, die mit Riesling (98%) und mit einem kleinen Anteil Pinot Noir (2%) bepflanzt sind. Weingut Robert Weil wird heute in der vierten Generation durch Wilhelm Weil, dem Urenkel des Gründers Dr. Robert Weil, geleitet. Konsequent wird wie seit den Tagen der Gründung des Weingutes der Weg absoluter Qualitätsansprüche an Weinberg und Keller fortgesetzt.

Die Weinberge

Qualität und unverwechselbare Identität eines Weines haben ihren Ursprung im Weinberg. Neben dem Renomée einer Lage, das sich zum einen historisch und zum anderen aus klimatischen und geologischen Gegebenheiten begründet, ist hierfür vor allem eine streng qualitätsorientierte Bearbeitung der Weinberge entscheidend. Die Weinberge des Weinguts Robert Weil gruppieren sich rund um den "Kiedricher Gräfenberg" und gehören zu den großen Lagen des Rheingaues. Sie werden nach den Maßgaben eines umweltschonenden Weinanbaues bearbeitet. Dazu gehören eine rein organische Düngung je nach Bedarf des Weinbergsbodens, Begrünung in jeder zweiten Zeile mit dem Ziel einer optimalen Humusversorgung des Bodens, der Verzicht auf Herbizide und der nur absolut notwendige Einsatz von Mitteln zur Schädlingsbekämpfung. Durch Anschnittsbegrenzung ertragsmindernd geführte Weinberge, das Ausdünnen nach der Blüte, zeitgerechtes Entblättern der Traubenzone und Negativ-Selektionen gehören zur unbedingten Qualitätsphilosophie des Weingutes.

Wilhelm Weil über den Jahrgang 2007

"Die perfekte Verteilung von Sonnenschein und Niederschlag führte zu einer optimalen Versorgungslage der Reben. Damit ließ sich, trotz eines recht frühen Erntebeginns (auf Grund der sehr frühen Blüte), die für die Riesling-Traube so wichtige lange Hängezeit realisieren. Schon mit dem frühen Erntebeginn verfügten die Trauben über außergewöhnlich hohe Extraktwerte (noch höher als in den Jahrgängen 2005 und 2006) und dies bei perfekter physiologischer Reife und Aromaausbildung der Früchte. So ließen sich schon zu Beginn der Ernte für die Abfüllung des Qualitätsweines (Gutsriesling) feine Kabinett- und leichtere Spätlese-Qualitäten ernten.
Die weitere Ernte konnten wir dann bei idealem Ernte-Wetter (ein Traum!) über sieben Wochen strecken. In aller Muße war es möglich, aus bestem Lesegut die weiteren Prädikate zu selektionieren, bis hin zu den Grand-Cru-Lagen, dem Kiedricher Gräfenberg und dem Kiedricher Turmberg, in denen im nunmehr neunzehnten Jahr in ununterbrochener Folge alle Prädikate bis zur Trockenbeerenauslese mit 256° Oe eingebracht werden konnten. Die traumhaften Bedingungen während der gesamten Vegetationszeit führten neben der außerordentlich hohen Qualität auch zu einer reicheren Ernte, die uns für die letzten fünf Jahre ins langjährige Mittel zurückführt."



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